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Snowboard & Wakeboardberater

Snowboard-Berater

1. Welche Vorspannungen werden bei Snowboards gebaut und wie finde ich die richtige?

Camber

Der Camber ist die „klassische“ Vorspannung, bei dem nur die äußeren enden aufliegen wenn man es flach auf dem Boden legt. Durch den Camber erhält man den besten Kantengriff, den besten Pop und die beste Performance. Der Camber eignet sich vor allem für diejenigen, die sauber carven möchten oder im Park die großen Kicker oder die Halfpipe fahren. 

Zero Camber

Der Zero Camber oder auch Flat Rocker ist wie der Name schon sagt komplett flach, wodurch das Board drehfreudiger und fehlerverzeiender als ein Camber Board ist. Beim Zero Camber liegt die komplette Kante im Schnee wodurch es mehr Kantenhalt erhält als ein Rocker und ist somit überall gut zu fahren.

Rocker

Der Rocker oder auch reverse Camber ist das genaue Gegenteil vom Camber. Beim Rocker liegt nur die Mitte vom Board auf und die Nose und Tail sind angehoben, wodurch es leichter wird das Board zu drehen. Der Rocker ist vor allem für Anfänger geeignet. Jedoch sind Stabilität, Kantengriff und Pop schlechter im Vergleich zum Camber.

Hybridcamber

Der Hybridcamber hat einen Rocker in Nose und Tail, was dem Board mehr Auftrieb im Tiefschnee gibt und die Gefahr des verkantens wird verringert. Der Camber unter den Bindungen sorgt weiterhin für Pop und Performance.

Hybridrocker 

Der Hybridrocker oder Flying V oder Gullwing hat den Rocker in der Mitte was für Drehfreudigkeit und Auftrieb im Tiefschnee sorgt und der Camber unter den Füßen sorgt für Kantenhalt und Pop.

TBT (3BT)

Bei der Triple Base Technology sind die Seiten im Bereich von Nose und Tail seitlich aufgebogen. Durch die Aufbiegung entstehen die 3 Auflageflächen die der TBT ihren Namen geben. Die TBT sorgt für ein spielerisches fahren. Alle TBT Boards haben einen Camber wodurch genügend Kantenhalt gewährleistet wird. Innerhalb der TBT gibt es noch verschiedene Variationen, wie der Breite der Centerbase oder der Aufbiegung des Cambers.


2. Welche Shapes werden bei Snowboards verwendet und warum?

True Twin

Beim True Twin Shape gibt es keine klare Fahrtrichtung die vorgegeben ist, wodurch sie diese Boards besonders für den Park eignen, da man auch Problemlos Switch fahren kann.

Directional Twin

Der Unterschied zwischen einem True Twin und einem Directional Twin ist der, dass man bei einem Directional Twin Board ein leichtes Setback hat. Das heißt die Inserts sind leicht Richtung Tail versetzt wodurch man mehr Auftrieb im Tiefschnee bekommt, aber auch mal Switch fahren kann.

Directional

Directional Boards haben eine klare Fahrtrichtung vorgegeben und ein Setback, wodurch sich diese Boards besonders zum Carven oder Tiefschnee fahren eignen.


3. Wie wähle ich die richtige Länge und Breite beim Snowboard?

Länge

Die Länge des Snowboards orientiert sich an dem Gewicht und der Körpergröße, in der Regel kann man die länge des Boards zwischen Schultern und Kinn nehmen. Je länger ein Board ist desto mehr Auftrieb bekommt im Tiefschnee. Wenn man jedoch viel im Park fährt oder Anfänger ist eignen sich kürzere Bretter, da diese wesentlich drehfreudiger sind.

Breite

Bei der Breite des Boards unterscheidet man zwischen Standard, Midwide und Wide.

Ab einer Schuhgröße von 44 sollte man zu einem Midwide oder Wide Board greifen, da sonst die Gefahr besteht, dass die Zehen im Schnee hängen bleiben.


4. Wie ist der Einsatzbereich der Snowboards unterteilt?

Beim Snowboarden gibt es für jedes Board einen Einsatzbereich in dem sich das Board am besten fährt. Man unterscheidet zwischen Street und Park Boards, Allmountain und Powder und Backcountry Boards.


5. Was bedeutet Flex?

Snowboards unterscheiden sich im Flex des Kerns. Härtere Boards eignen sich super zum Carven oder auch zum Tiefschnee fahren, da diese mehr Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten haben. Weichere Boards eignen sich eher für den Park, da man mit ihnen besser pressen kann oder auch Anfänger, da diese mehr Fehler verzeihen.


6. Wie finde ich die richtige Bindung für mein Snowboard?

Aufbau

Bei dem Aufbau einer Bindung unterscheidet man zwischen zweiteiligen und dreiteiligen Bindungen und Base, Heelcup und Highback. Bei zweiteiligen Bindung ist der Heelcup direkt mit der Base verbunden und lässt sich somit nicht verstellen. Bei einer dreiteiligen Bindung ist der Heelcup extra und lässt sich verstellen, somit kann man den Boot perfekt in der Bindung platzieren.

Härte

Ähnlich wie bei den Boards gibt es auch bei den Bindungen unterschiedliche Härten. Harte Bindungen sind sehr direkt und eignen sich für Fahrer die das Maximum an Performance wollen.

Weiche Bindungen eignen sicher eher für Anfänger oder für den Park, da diese mehr Fehler verzeihen.

Highback

Beim Highback unterscheidet man in geschlossenen und offenen Highbacks. Geschlossene Highbacks bieten mehr Kontrolle und sind direkter, was sich auf die Performance auswirkt. Offene Highbacks sind fehlerverzeiender und bieten mehr Freiraum zur Seite hin wodurch es einfacher wird das Board zu tweaken.


7. Wie montiere ich meine Bindung?

Bei der Montage eignet sich in den meisten fällen die Bindung schulterbreit zu platzieren. Für Freestylefahrer empfiehlt sich der sogenannte Duckstance bei dem beide Bindungen mit dem selben Winkel montiert werden z.B. +15/-15. Für Allmountain und Tiefschnee eignet es sich wenn der Winkel vorne etwas steiler eingestellt wird und hinten etwas gerader z.B. +18/-9.


8. Wodurch unterscheiden sich die Snowboard-Boots?

Schnürsystem

Bei den Boots gibt es mittlerweile 3 arten von Schnürsystemen die sich durchgesetzt haben. Zum einen gibt es die Standard Schnürrer, bei den der Schuh mit Schnürsenkeln wie normale Schuhe geschnürt werden. Dann gibt es die sogenannte Zwei-Zonen Schnürung bei dem die Schnürung in 2 Bereiche eingeteilt ist, diese Art der Schnürung geht wesentlich schneller als die Standard Schnürung und oftmals bekommt man den Schuh auch fester. Als letzte Art der Schnürung gibt es die BOA Schnürung, bei der ein Draht durch die Ösen läuft und man einfach nur Drehen muss.

Flex (Härte)

Wie auch bei den Boards und Bindungen, gibt es auch bei den Boots weichere und härtere Boots. Weichere Boots eignen sich vor allem für Anfänger oder für Fahrer die Maximum an Freiheit wollen. Härtere Boots sind eher für die Fahrer, die mehr Kontrolle und einen Schuh mit langer Haltbarkeit wollen.

Größe

Bei der Größe des Boots gilt zu beachten, dass der Boot möglichst kompakt am Fuß sitzen soll, da die meisten Innenschuhe mittlerweile alle Thermoverformbar sind und sich smit der Zeit weiten. Außerdem sollte die Ferse nicht hochrutschen wenn man in Vorlage geht.


Wakeboard-Berater

Welche Wakeboard-Typen gibt es und wo liegt dein Fokus?

Allrounder - Inverts, Kicker und Obstacles sind seine Welt
Jibber - Er hat sich hauptsächlich auf Obstacles und Kicker fixiert 
Invertspringer - Sein Fokus liegt darauf, welche Tricks er aus dem Wasser heraus machen kann -  sogenannte Inverts  
Boot- und Cablefahrer - Hauptsache auf dem Wasser, ob an der Anlage oder hinter dem Boot ist für ihn nebensächlich 


Was musst du noch unbedingt wissen, bevor du dir ein Wakeboard kaufst?

Channels – Führungskanäle auf der Unterseite des Brettes. Sie geben dir mehr Kontrolle auf dem Wasser
Finnen – vom Zweck sehr ähnlich zu den Channels, können aber abmontiert werden 
Flex – der Indikator für den Härtegrad deines Boards  
Pop – die Unterstützung, die dir das Brett beim Sprung aus dem Wasser bietet 
Rockershape – Bezeichnung für die nach innen gewölbte Biegung des Wakeboards und die Art, wie das Board gebaut ist


Welche Vorspannungen werden bei Wakeboards gebaut? 

3-Stage-Rocker:

3-Stage-Rocker-Wakeboards sind am vorderen und hinteren Ende nach oben hin abgewinkelt, sodass das Board in der Seitenansicht quasi in drei Bereiche unterteilt wird. Wakeboards mit dieser Bauweise sind generell etwas steifer aber dafür reaktionsschnell. 

Continuous-Rocker:

Bei Continuous-Rocker-Wakeboards spricht man von einer durchgehenden kontinuierlichen Aufbiegung des Brettes vom Anfang bis zum Ende. Diese Bauweise zeichnet sich durch hohe Drehfreudigkeit, Pop und einfache Presses aus.


Was sollte ich als Anfänger beachten und welche Boards bzw. Bindungen kommen für mich in Frage? 

Gute Sets gibt es mittlerweile von allen bekannten Brands – diese eignen sich oft besonders gut für Einsteiger. Gerade für Anfänger ist es sinnvoll, wenn das Wakeboard über Channels und Finnen verfügt. Dadurch bleibt das Board spurtreu und ist einfach zu fahren. Idealerweise lassen sich die Finnen abschrauben, wodurch lediglich die Channels bleiben. Mit Channels darfst du an der Anlage auch auf die Obstacles, was mit Finnen nicht der Fall ist. Diese können abbrechen oder die Obstacles beschädigen. Bei der Bindung solltest du am Anfang eine Open-Toe-Bindung wählen, bei der der Boot vorne offen ist. Da diese Bindungen unter anderem auch mehrere Schuhgrößen abdecken, eignet sich dies besonders für die jungen Shredder. Ein weiterer Vorteil ist der oftmals günstigere Preis.


Was sollte ich als fortgeschrittener Fahrer oder Allrounder beachten und welche Boards bzw. Bindungen kommen für mich in Frage? 

Auch hier eignen sich Wakeboards mit Channels, denn so fallen die Inverts wahrscheinlich etwas leichter und natürlich kannst du trotzdem die Obstacles rocken. Um neue Inverts zu lernen, ist es hilfreich, die Option zu haben, Finnen am Brett montieren zu können. Generell solltest du immer ein Board mit Grindbase wählen – diese Bretter haben einen speziellen Belag und schützen dein Wakeboard vor Verschleiß durch Obstacles. Ein weicher Flex ist zwar immer Geschmacksache aber dadurch fallen dir Presses auf jeden Fall etwas leichter. Fortgeschrittene sollten zudem eine Close-Toe-Bindung wählen – diese sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, schützen jedoch den Fuß und bieten dir einfach mehr Kontrolle.


Was sollte ich als Jibber beachten und welche Boards bzw. Bindungen kommen für mich in Frage? 

Die klassischen Jibber fahren in der Regel ein Continuous-Rocker-Wakeboard mit viel Flex. Am besten eignen sich hier Boards die sozusagen „flat“ sind und über keinerlei Finnen oder Channels verfügen. Die sogenannte Grindbase ist ein Muss, denn ohne die härtere Base wird dein Brett die Belastung durch die Obstacles nicht lange mitmachen. Als Bindung eignet sich für diesen Einsatz besonders gut eine Close-Toe-Bindung, da sie deinen Fuß schützt und in der Regel einen besseren Halt bietet.


Was sollte ich als Invertspringer beachten und welche Boards bzw. Bindungen kommen für mich in Frage? 

Für Leute, die ihren Fokus ausschließlich auf Inverts legen, empfehlen wir ein hartes Brett mit Finnen, die fest mit dem Board verbunden sind - sogenannten Molded-Inn-Finnen. Als Bindung setzen wir hier auf eine Close-Toe-Bindung. Allerdings ist das ja wie so oft eine Frage des Geschmacks - Inverts lassen sich natürlich auch mit einer Open-Toe-Bindung springen.


Cable oder Boot – wo ist der Unterschied und welches Brett eignet sich wofür besser?

In vielen Fällen muss man sich mittlerweile gar nicht mehr wirklich entscheiden zwischen den Brettern, denn viele Wakeboards schaffen den Spagat erstaunlich gut. Sei es durch abnehmbare Finnen, guten Pop oder den entsprechenden Shape. Für alle Wakeboarder, die lieber hinter einem Boot fahren, eignen sich steife Boards eher, denn diese sind reaktionsschnell und können einen guten Impuls auf der Welle erzeugen. Ein 3-Stage-Rocker ist hier klar unsere Empfehlung. Zudem sind Finnen und Doppelchannels auf jeden Fall hilfreich, um den Kantenhalt auf dem Wasser zu gewährleisten. Der Flex spielt eher eine untergeordnete Rolle, wenn man hinter einem Boot fährt.


Gewichtsangaben:

Männer / Men            

Gewicht Rider (Kg)        Wakeboardlänge (cm)

10 Kg – 30 Kg                  111 cm – 118 cm

18 Kg – 40 Kg                  118 cm – 130 cm

30 Kg – 50 Kg                  124 cm – 134 cm

50 Kg – 70 Kg                  134 cm – 138 cm

65 Kg – 75 Kg                  136 cm – 139 cm

75 Kg – 85 Kg                  137 cm – 143 cm

85 Kg – 100 Kg +            142 cm – 146 cm 

95 Kg – 125 Kg +            146 cm 


Frauen / Women

Gewicht Rider (KG)        Wakeboardlänge (cm)

10 Kg – 30 Kg                  111 cm – 118 cm

18 Kg – 40 Kg                  118 cm – 129 cm

30 Kg – 40 Kg                  124 cm – 130 cm

40 Kg – 55 Kg                  130 cm – 133 cm

55 Kg – 65 Kg                  132 cm – 136 cm

65 Kg – 70 Kg +               136 cm – 139 cm 

Bitte beachte, dass es sich hier nur um „Richtlinien“ handelt, die in der Realität von Fahrer zu Fahrer abweichen oder von den Erfahrungswerten und Wünschen der verschiedenen Rider abhängig sind oder sein können.